
Hinweise zum Orgelverzeichnis
Zunächst zwei allgemeine Hinweise:
Die in die Tabelle aufgenommenen Datensätze beziehen sich nicht zwangsläufig auf aktuell noch existierende
Instrumente, sondern geben teilweise auch Auskunft über bereits historische Zustände.
Nur solche Quellen wurden eingearbeitet, die mindestens die Disposition eines bestimmten Instrumentes
enthalten. Wurden lediglich allgemeinere Angaben und/oder eine Abbildung aufgeführt, findet sich diese Quelle
in der Datenbank nicht.
Wird ein Orgelstandort (ORT bzw. "Standort (SO)") in der Liste mehrfach aufgeführt, sind hierzu mehrere Quellen vorhanden.
Orte, die sowohl über einen Namen in der (aktuellen) Landessprache als auch über einen weiteren (z. B. deutschen)
verfügen, sind unter beiden Varianten zu finden, beispielsweise "Wroclaw (PL)" und "Breslau (PL)".
Alle Orte, die mit "Sankt", "Saint" etc. beginnen. wurden grundsätzlich, ohne Rücksicht auf die landesübliche Schreibweise,
einheitlich als "St." bezeichnet. Siehe also beispielsweise für "Saint-Omer" bei "St. Omer".
Es empfiehlt sich generell, insbesondere kleinere Orte über die eingebaute "Suchen"-Funktion aufzufinden, da diese
je nach Literatur unterschiedlich angegeben werden (als eigenständiger Ort oder als Ortsteil der nächstgrößeren Stadt).
Eine Vereinheitlichung wird hier zwar angestrebt, ist aber nicht in jedem Falle möglich.
In der Spalte "Standort (SO)" wird unterschieden nach:
HO = Hauptorgel
CO = Chororgel
PO = Positiv
P1 = Positiv 1
P2 = Positiv2
AO = Altarorgel
EO = Emporenorgel
EV = Evangelienorgel
EP = Epistelorgel
NO = Nordorgel
SO = Südorgel
BO = Brückenorgel
DF = Dreifaltigkeitsorgel
HG = Heilig-Geist-Orgel.
Die Angabe "div." in den Spalten "ERBAUER" bzw. "Baujahr (JAHR)" steht bei Instrumenten, in denen Material mehrerer,
(zeitlich) von einander unabhängiger Bauphasen enthalten ist.
Enthält eine Quelle die gesamte Orgelgeschichte eines bestimmten Standortes, so ist diese in der Spalte "ERBAUER"
mit "<Chronologie>" gekennzeichnet.
In der Spalte "Status (?)" wird unterschieden nach:
NB = Neubau
RK = Rekonstruktion
UB = Umbau (Hierbei wird in der Spalte "Erbauer" sowohl der
Urheber der ursprünglichen Orgel als auch der Urheber des betreffenden Umbaues genannt.).
In der Spalte "Baujahr (JAHR)" wird, wenn das Baujahr oder -jahrzehnt nicht sicher feststeht, die jeweilige Ziffer der Jahreszahl
durch ein "x" ersetzt, also beispielsweise 178x oder 17xx.
Bei Umbauten wird die Jahreszahl des Umbaues angegeben, nicht diejenige des ursprünglichen Orgelbaues.
Die Zählung in der Spalte "Register (REG)" unterliegt folgenden Regeln: Gezählt werden klingende Register,
d. h. Transmissionen werden nicht mitgerechnet. Extensionen und Auszüge hingegen schon, da sie separat spielbar sind.
"Spielregister" wie Glockenspiel etc; Zimbelstern, Vogelgezwitscher u. ä. werden wiederum nicht gezählt,
da sie nur einen einzigen Klang erzeugen.
Wenn eine Orgel mehr Teilwerke als Manuale besitzt (besonders bei amerikanischen Orgeln mit "Floating Divisions"),
wird in der Spalte "Manuale" die Anzahl der Teilwerke, nicht die der vorhandenen Manuale angegeben.
So besitzt die Orgel der Christian Scientist Mother Church in Boston (USA) zwar "nur" vier Manuale, von denen
aber insgesamt 7 einzelne Teilwerke angespielt werden können. In der Spalte "MAN" steht also 7 anstatt 4.
Aufgrund der langen Entstehungszeit und der schieren Größe ist diese Übersicht nicht vollständig homogen:
Leere Felder bedeuten in aller Regel nicht, dass die entsprechenden Informationen nicht vorhanden sind.
Es handelt sich hierbei meist um Datensätze aus der Anfangszeit der Erfassung, in der diese Angaben noch nicht
erhoben wurden. Diese Einträge werden sukzessive ergänzt.
Die Angaben zu Erbauer, Jahr, Registerzahl etc. werden bewusst grundsätzlich so übernommen, wie sie in der jeweiligen
Quelle aufgeführt sind.
Hierdurch kann es zu widersprüchlichen Angaben vor allem bei der Registerzahl, aber auch bei Baujahr und sogar Erbauer
kommen!
Ein und derselbe Standort kann je nach Quelle in seiner Benennung und/oder Schreibweise variieren, soweit als möglich
wurde aber eine Vereinheitlichung angestrebt.
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